Kultur pur kam von Rada, einer Araberin, die in Israel lebt (und die eine wunderschöne Stimme hat;) ). Sie hat uns gezeigt wie schwer es eigentlich ist, als "Araber" eine wahre Identität zu finden und von wie vielen Faktoren es abhängt, wie standhaft man bei seinen Überzeugungen bleibt. Kleines Beispiel, auf wie viele Arten sich Araber identifizieren können: Arabischer Bürger Israels, Arabischer Israeli, Israelischer Araber, oder eben wie Rada, Araber mit israelischem Pass.
Nach dem Arabischen Kulturflash kam ein eigentlich halbstündiger Tanzkurs mit israelischen Volkstänzen. Und weil es so Spass gemacht hat, haben wir gleich noch eine Stunde weitergetanzt.
Der Abend klang aus mit einem
Am nächsten Morgen ging es in mein Traumdorf - Ein Hod. Ein Dorf, in dem nur Künstler wohnen, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Bilder zu malen zu töpfern und sonst irgendwelche Sachen zu fabrizieren und auszustellen. Unter anderem war dort auch das Atelier von Marcel Janco, dem ursprünglich in Rumänien geborenen Dadaisten. Wunderschön, ziemlich cool, was traurig war war, dass leider auch hier das Feuer gewütet hat und einige Künstlerhäuser verbrannt hat...
Nach dem Dorf gab es lecker Essen in einer Kunstaustellungsmall in Haifa, in der unter anderem auch die Geschichte Israels anhand von Puppen ausgestellt war (die/den Künstler/in weiß ich nicht mehr so genau)
Danach ein kurzer nicht allzu eindrucksvoller Besuch in Beit Hagefen, eine jüdisch/arabisches Austauschzentrum und ein Rundgang durch verschiedene Orte in Haifa wo irgendwelches Kunstzeug ausgestellt war - die Konzentration war zu dem Zeitpunkt etwas im Eimer, intressant wars trotzdem (:
Am letzten Tag durften wir noch kurz in die Welt einer Kabbalahkünstlerin eintauchen, in dem wir in ihrem mit ihren Kunstwerken zugestopftem Wohnzimmer saßen und uns Geschichten über die Macht der Wörter und ihre Bedeutung in der Kunst anhörten....naja, nicht mein Fall, aber der Meerblick aus dem Fenster war toll :P
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